Samstag, 3. Dezember 2016

familie: adventkalender


In den Kinderzimmern strahlt die Sonne durch die (von den Kindern) selbst gefalteten Sterne. Je älter die Kinder werden, umso mehr wird spürbar, welche Rituale ihnen im Advent gut tun und wichtig sind. Und doch gibt es immer wieder Raum, etwas Neues zu wagen.
So haben wir in diesem Jahr keinen Adventkalender in der üblichen Form: keine kleinen Geschenke zwischendurch, keine Türchen, keine Süßigkeiten (und es scheint niemandem zu fehlen). Es gibt aber wie seit einigen Jahren nun schon unseren Stern von Betlehem - jeden Tag (meist beim Frühstück) kommt ein magnetisches Puzzleteil und ein kurzer Satz zum Vorlesen dazu. Sonntag für Sonntag wird eine Kerze mehr am Adventskranz entzündet und abends am Adventssonntag - ein neues Bilderbuch, das vorgelesen wird (passend zum Advent, zum Nikolaus, Winter, Weihnachten...).  Die Adventsonntage sind so das, woran sich die Kinder orientieren, wie lange es denn noch bis Weihnachten dauert - es bringt sehr viel Ruhe in die Wochentage zwischen den Sonntagen.

Donnerstag, 17. November 2016

familie: gewachsen


Unsere Familie hier am Hof ist gewachsen. Es gibt Windeln und haufenweise Wäsche. Neue Herausforderungen. Andere Rhythmen im Tagesablauf. So viel Liebe ist da spürbar, vor allem von den Kindern. Ganz selbstverständlich gehört er dazu zu uns jetzt, zu unserem Alltag. Es wird mit ihm gelacht und geschäkert. Es wird ihm geholfen, wenn er etwas nicht anfassen kann. Lieder werden am Klavier geklimpert und auf der Geige gefidelt. Es wird neben ihm auch gestritten, diskutiert und ab und an flitzen die Kinder so wild um seinen Stuhl, dass es ruckelt. Gedichte auswendig gelernt und zum Memoryspielen animiert. Geschichten vorgelesen. Kekse gebacken, die man gut einweichen und an denen man sich kaum verschlucken kann. Meistens von unserem großen Kind. Sie dickt auch das Wasser ein zum Trinken und hilft beim Aufwischen, wenn mal was "daneben" geht. Unsere Familie ist gewachsen. Anfangs konnte ich es mir gar nicht vorstellen. Aber jetzt gehört er einfach dazu. Der schwerkranke Opa. Und ich glaube, es tut uns allen gut, dass er da ist. So wie er ist.
 

Mittwoch, 9. November 2016

jahreszeiten: november


Ich mag den November. Diesen Übergang zwischen Herbst und Winter, im Moment so gut spürbar. So manches Blatt noch am Baum, gefrorener Schnee an den Ästen... kalt ist es, ab und an stürmisch... langsam findet sich der Winter ein und...
  • bald werden wir mit den Laternen zur Kirche gehen und das Fest des Hl. Martin feiern, die Geschichte von St. Martin mögen die Kinder sehr. Martins Mantel ist auch ein feines Buch zur Einstimmung. Ein sehr altes (aber für mich wohl das wohl schönste) Buch ist Martin von Tours, das es leider wohl nirgends mehr gibt. Ich hüte es wie einen kleinen Schatz.
  • schauen wir in das Schneetreiben draußen vor dem Fenster.
  • bin ich motiviert beim Stricken. Mal sehen, ob es für Weihnachten ein paar handgestrickte Geschenke für liebe Menschen gibt.
  • lesen wir immer wieder Schneeflocke - die Bilder und die Sprache darin verzaubern immer wieder
  • werden wir aus dem alten Bienenwachs Kerzen gießen. Für den Adventskranz. Und vielleicht schaffen wir auch ein paar Kerzen für den Christbaum... ich werde berichten ;-)


Sonntag, 6. November 2016

garten: glashaus



 
Es gibt Pflanzen, die bei uns einfach nicht so richtig gedeihen. Der kalte Wind, der späte Sommer- und der frühe Herbstbeginn mit kalten Nächten... und die Höhe, auf der unser Hof liegt, tragen wohl dazu bei. Schon lange denken wir an ein Glashaus. Und im kommenden Frühling soll es soweit sein. Viel Arbeit, den Platz vorzubereiten, auf dem das Glashaus dann aufgebaut werden soll. Ebnen, Fundamente gießen... ich freue mich sehr, wenn es dann soweit sein wird. Tomaten und Gurken, die sollen in jedem Fall im Glashaus gedeihen. Was sich sonst noch dort einfinden wird, werden wir sehen. In den Hochbeeten sind einstweilen schon mal Knoblauch und Zwiebel gesteckt. Ein ganz neues Gartenjahr kommt da auf uns zu im nächsten Jahr. Ich freue mich :-)


Dienstag, 1. November 2016

herbst





Am Übergang zwischen Oktober und November
  • wunderbar warme Sonnenstrahlen am späten Vormittag und frühen Nachmittag
  • orange leuchtende Lärchen unterhalb der Gipfel, darüber strahlend blauer Himmel
  • Spaziergänge im Wald, über nasse Wiesen und Felder mit den Kindern
  • letzte Äpfel aufsammeln
  • das Grab für Allerheiligen und für den kommenden Winter bepflanzen
  • die Nacht der 1000 Lichter genießen
  • an einer Mütze für mich zu stricken beginnen
  • Schuster Martin vorlesen (alle Jahre wieder eine besondere Kostbarkeit rund um das Martinsfest!)
  • mich über die gewonnene Stunde am Morgen freuen (dank Zeitumstellung!)

... so viel Schönes gibt es in diesen Wochen!

Sonntag, 23. Oktober 2016

garten: hochbeete





Nachdem sich unser Hoch-/Frühbeet seit Jahren bewährt, entstehen nun weitere im Hausgarten. So wachsen und gedeihen (im Hinblick auf Gemüse) wie im Hochbeet tut es nämlich sonst nirgends bei uns. Vielleicht auch, weil das Pflegen, Jäten und Ernten ziemlich angenehm ist - im Vergleich zur gebückten oder hockenden Haltung bei den Beeten am Boden. Nicht zu sprechen von den Wühlmäusen oder von so manchem sich in den Hausgarten verirrenden Huhn... ein paar flachere Beete gibt es natürlich trotzdem noch, nicht alles eignet sich für den Anbau im Hochbeet. Die Wege dazwischen werden einfach Wiese sein. Es ist noch viel Arbeit, bis man etwas pflanzen wird können. Es braucht ja vor allem noch den Winter davor. Aber ich bin voller Freude, jetzt im Herbst. Immerhin können nämlich schon die Zwiebeln und der Knoblauch in die Erde. Auch wenn kaum mehr Pflanzen wachsen jetzt im Garten: ich freu mich über das Wachstum der Beete :-)


Samstag, 15. Oktober 2016

eine reise wert: adria im herbst


Ein bisschen verrückt, nach dem Frühstück beim Blick hinaus aus dem Fenster in den feinen, aber kalten Herbstregen und die dicken Nebelschwaden im Tal, ganz spontan zu beschließen: Wir fahren ans Meer. Einfach so. Tagesausflug.





 
Sonne, warmer Wind, Meeresluft, Muscheln sammeln, Gummistiefel voller Wasser, Möwen beobachten, Eis schlecken mit Blick hinaus auf die Wellen... eine Reise wert. Ein bisschen verrückt. Aber einfach wunderbar!