Sonntag, 21. Dezember 2014

sonntagsfreude






Sonntagsfreude
gemeinsam Keksebacken
an der neuen "Kücheninsel"



Freitag, 19. Dezember 2014

ein tag... im dezember

Schon lange habe ich keinen Ein Tag im...  hier festgehalten. Es ist schwierig, den Tag mit Bildern festzuhalten. Ein großer Teil des Tages ist mit der Arbeit im Krankenhaus ausgefüllt - und dort mache ich keine Bilder. Und zu Hause habe ich das Gefühl, einfach voll und ganz im Augenblick sein zu wollen, sodass der Fotoapparat mir nur selten in den Sinn kommt. Trotzdem, ein bisschen festhalten vom Leben möchte ich hier.


Vormittag
  • ich habe gut geschlafen. Die Nacht zuvor war ich fast jede Stunde aufgewacht, aus Angst zu verschlafen wenn der Wecker nicht funktionieren würde. Obwohl ich am Tag zuvor meine Müdigkeit nicht so stark gespürt hatte (ich war um halb 5 Uhr aufgestanden), merke ich jetzt, wie gut es war, eine ganze Nacht ruhig (ziemlich jedenfalls, denn in der Früh liegen da zwei Kinder neben bzw. auf mir) schlafen zu können.
  • das Frühstück ist lebendig und lustig. Papa hat Namenstag. Wir singen ein Glückwunschlied aus seiner Heimat- und zum allerersten Mal singen wirklich alle vier Kinder laut und voller Begeisterung mit. 
  • wir Eltern haben begonnen Malzkaffee zu trinken. Es erinnert meinen Mann an seine Heimat und mir schmeckt es. Die Kinder trinken meistens Kakao, aber ab und an auch Tee. Heute zum Festtag des Papas bekommen sie Kandiszucker zum Süßen (sonst Honig).
  • ich fahre dann zur Arbeit. Es ist guter Vormittag, auch wenn die Menschen, die mir dort begegnen viel mit sich tragen. Ich hoffe, es tut ihnen gut, etwas davon bei mir abladen zu dürfen. Miteinander zu sprechen, zu beten, zu schweigen auch. 



Nachmittag
  • ich bin voller Vorfreude auf das Wochenende. Am Heimweg von der Arbeit habe ich den Christbaum besorgt. Er ist keine Schönheit, aber er ist zumindest aus der näheren Umgebung und war zudem nicht ganz so teuer wie all die anderen Exemplare. Am Wochenende werden wir den Baum schmücken und Kekse backen.
  • ein wunderbares Päckchen hat mich erreicht. Mit wunderbaren Sternen vom Waldkind - eine große Überraschung und Freude. Unser großes Mädchen bewundert jeden einzelnen Stern und rätselt, wie man einen solchen nur falten kann.
  • wir gehen hinaus. Es ist warm für Dezember. Die letzten Schneeflecken im Schatten schmelzen, die Kinder haben matschige Schuhe und dreckige Kleidung. Vor allem aber haben sie wohl viel Spaß. 



Abend
  • die Kinder sind müde. Während die Mädchen aufräumen (müssen), schaut der kleine Bruder Bücher an - am liebsten mag er wohl den kleinen Esel, der nach Betlehem geht. Aber auch die Weihnachtsgeschichte mag er, vor allem wenn seine große Schwester ihm vorliest. Leider ist es dann selten friedlich, weil auch die anderen Schwestern alles sofort sehen wollen *seufz*
  • wenn die Kinder schlafen, steht einiges im Haushalt an. Aber der Namenstag meines Mannes ist heute - und so bleibt die Wäsche liegen und nur das Notwendigste wird gemacht. Danach wollen wir einen Film schauen. Ich bin gespannt, was ausgewählt wird. Der Mann wählt. Vermutlich wird es also was mit Action und Spannung ;-)

Einen schönen Abend wünsche ich euch!!!

Dienstag, 16. Dezember 2014

stricken

Ich kann mich noch erinnern als ich stricken lernte. In der zweiten Klasse Volksschule. Ich weiß, dass wir einen Fleck rechte Maschen und einen Fleck linke Maschen stricken mussten. Beides zum Einkleben in die "Werkmappe". Und ich weiß, dass ich versuchte, die Stunden so "unsichtbar" wie möglich zu sein, damit die Lehrerin nur ja nicht sehen würde, wie (und ob) ich stricke. Denn zu Hause wusste ich um die Hilfe meiner Mama - selbst gestrickt hab ich sicher wenig. Dann erinnere ich mich an die erste Klasse Gymnasium, da wurde wieder gestrickt. Ein Stirnband - und woran ich mich genau erinnere ist, dass ich versuchte, das werdende Stirnband zu dehnen und auseinander zu ziehen, damit die Strickerei doch bitte bald ein Ende hätte. Ähnlich entwickelte sich das Sockenstricken - und auch die Benotung meiner Werkstücke *seufz*. Der Unterricht hat ziemlich sicher nicht dazu beigetragen, dass mir das Stricken Spaß macht. Eher waren es meine Oma und meine Mama, die uns Kindern immer wieder etwas strickten. Mit schnellem Nadelklappern und viel Freude am Aussuchen der Wolle im Wollgeschäft. Besonders erinnere ich mich an eine goldfarbene Trachtenjacke von meiner Oma und einen lila Pullover, den meine Mama mir gestrickt hat. Ich hatte weitaus mehr gestrickte Sachen, aber die beiden erinnere ich mich einfach sehr genau. Irgendwie musste sich das Stricken aber erst in mein Leben einfinden - ich glaube, mit den Kindern kam es dann so richtig. Ich hatte zwar in Studienzeiten auch ein bisschen gestrickt, aber nicht so häufig wie in den letzten Jahren. 


Die Kinder schauen immer wieder mal neugierig zu, wenn ich stricke. Unser Jüngster versucht meist, mir den Wollknäul abzunehmen und damit durch das Zimmer zu gehen - die Mädchen haben diese Phase schon hinter sich *zwinker*. Als mein großes Mädchen dann versuchen wollte zu stricken, freute mich sehr. Aber irgendwie wusste ich nicht recht, wie ich ihr das zeigen sollte. Ihre kleinen Hände - und ja, sie ist gerade mal sieben Jahre alt... wir versuchten es einfach. Damals schon recht erfolgreich - aber so richtig selbstständig ging das Stricken noch nicht. Obwohl die Tipps, die ich in Kommentaren eine Weile vorher schon bekommen hatte, unglaublich hilfreich waren (die Sprüchlein vor allem!).


Ein gutes halbes Jahr lang wurde nicht mehr gestrickt, aber mit einem Mal bekam unser großes Mädchen wieder Lust aufs Stricken. In der Zwischenzeit waren auch ganz wunderwunderbare kurze Stricknadeln bei uns angekommen (ein großes Danke an dich, liebe Sabine!!!), die das Stricken für unser Mädchen wirklich sehr erleichtern. Natürlich, das Anschlagen, Ab- und Zunahmen - das mache ich - aber das Stricken von einfachen rechten Maschen, das macht unser Mädchen. Mit Begeisterung variiert sie ihr Sprüchlein. Meistens ist es der Hirte, der in den Stall hineinschaut und ein Schaf herausholt - und dann nur ja nicht vergessen darf, die Stalltüre wieder zuzumachen. Wenn sie das Strickstück zur Hand nimmt, braucht sie ein wenig Hilfe, um alles gut festzuhalten und den Faden gut um den Finger zu wickeln - aber dann strickt sie... Reihe um Reihe...


... langsam und bedächtig, aber voller Freude. Was? Nun... viele erkennen es sicher sofort, aber für uns ist es eine Premiere: ein kleines Wollschaf nach einer etwas abgewandelten (verkleinerten) Anleitung, die ich hier gefunden habe. Jeden Tag ein paar Reihen... vielleicht schaffen wir es, dass das kleine Schäfchen fertig wird, um es zur Krippe zu stellen zu Weihnachten....


Sonntag, 14. Dezember 2014

sonntagsfreude


Sonntagsfreude - "Mama, ich glaub Stricken könnte meine Lieblingsbeschäftigung werden."




Freitag, 12. Dezember 2014

diese woche...


In dieser Woche
  • haben wir unglaublich viel gearbeitet im Haus. Wände gestrichen, Boden gelegt, Kästen auseinander- und dann wieder zusammengebaut, Kleidung ein- und umgeräumt und ein Pflegebett aufgebaut.
  • habe ich Überstunden gemacht im Krankenhaus. Bald aber habe ich einige Tage Urlaub. Darauf freue ich mich schon sehr. Kein Bereitschaftsdienst, nichts. Einfach nur frei
  • haben wir viel Fleisch verarbeitet. Schmalz gemacht und Fleisch zum Selchen vorbereitet.
  • spät abends haben wir Radler getrunken und ein paar Folgen von Modern Family geschaut, nachdem uns Freunde das empfohlen hatten. Sehr amüsant :-) 
  • gab es die erste Einheit für die Erstkommunionvorbereitung unserer Ältesten. So eine nette Truppe ist das, diese sieben Kinder, die im nächsten Mai dann Erstkommunion feiern. Ich freue mich, sie auf dem Weg dorthin begleiten zu dürfen.
  • haben die Kinder unglaublich viel gestritten. Aber dann gab es da dazwischen immer wieder diese Momente, in denen wir Eltern einfach nur stolz und glücklich auf unsere vier Schätze waren. Wie sie miteinander Bücher geschaut oder den Holzzug aufgebaut haben... ein Glück, dass es dazwischen immer wieder innige Momente gibt :-)
  • haben wir neue Matratzen für unser Ehebett gekauft und den Kindern verboten darauf herumzuspringen. Prompt taten sie es doch und eines davon übergab sich auch noch *seufz*
  • gab es wunderbare Stunden in unserer Schule zu Hause. Wie wunderbar unser großes Mädchen rechnet. Plus, Minus im Zahlenraum 100. Sie hat Spaß am Rechnen, kann gar nicht genug kriegen davon. Wie ausgewechselt - fast scheint es so, als hätte sich mit einem Mal ein Knoten gelöst...
  • haben wir viele Geschenke verpackt, abgeschickt oder abgegeben. Besonders schön das Packen von zwei Päckchen für Kinder in Rumänien. Ein paar Dörfer weiter fährt jemand nächste Woche hin und bringt die Päckchen persönlich hin. Eine Freude zu sehen, wie wichtig es den Mädchen war, die zwei Schachteln "schön" zu befüllen (unserem Jüngsten war es ziemlich egal *zwinker*) 
  • lesen die Kinder mit dem Papa Tinni und Sniffer. Immer wieder hoffen sie, dass auch unsere Maja einen Fuchsfreund findet (ich nicht).
  • gab es viel Arbeit mit der Wäsche. Drei Körbe voller Wäschetürme wie den am Foto gab es bislang. Der nächste ist schon wieder im Anwachsen. 

Diese Woche war (und ist) schön. Voll. Rund. Manchmal ein bisschen mühsam und frustrierend, aber irgendwie auch genau richtig. Ich freue mich auf das Wochenende. Ihr auch?

Sonntag, 7. Dezember 2014

sonntagsfreude


Ich kann mich noch an unser erstes Jahr hier oben erinnern, als es am Nikolausabend an der Tür klopfte und der Nikolaus mich mit einem kleinen Päckchen für unser damals noch so kleines großes Mädchen begrüßte. Unser Mädchen war schon im Bett damals und ich war einfach nur überrascht, dass da einfach so wir vom Nikolaus besucht wurden. Und jedes Jahr wieder kommt der Nikolaus, begleitet von mehreren Engelchen und einem ganzen Lieferwagen Krampusse zu uns (und zu allen anderen Familien mit Kindern im Dorf). Klopft an die Türe, kennt unsere Kinder bestens (und noch haben sie ihn nicht erkannt, obwohl sie wissen, dass er vermutlich verkleidet ist - und eigentlich ist es unser unmittelbarer Nachbar, der da als Nikolaus von Haus zu Haus zieht) und erstaunt uns alle, wie viel er über sie weiß (er erzählt nur gute Dinge und lobt z.B. für's Mithelfen beim Heuen im Sommer), freut sich (hoffentlich!) über das Lied, das die Kinder mit Geigenbegleitung der ältesten Schwester singen und erfreut mit seinem Säckchen voller guter Dinge, das er für jedes Kind mitgebracht hat. Sonntagsfreude der Besuch des Nikolaus, die Freude der Kinder an Mandarinen, Schokolade und Nüssen im Säckchen - und ganz besonders auch Sonntagsfreude, dass die Gruppe rund um den Nikolausbesuch jedes Jahr sich so viel Mühe macht und die weiten Strecken zwischen den Höfen mit den Kindern auf sich nimmt. Eine ganz wunderbare Tradition, die diese Menschen im Dorf weiterleben und mit der sie so viel Freude in die Häuser bringen. Sonntagsfreude.



  


Montag, 1. Dezember 2014

dezember

Ideen für den Dezember


  • viel Zeit drinnen
  • hoffen, dass der heute gefallene Schnee noch Zuwachs bekommt ;-)
  • den Holzherd in der Küche anschließen und zum ersten Mal befeuern
  • Brot darin backen. Kekse vielleicht auch.
  • Vorfreude auf Besuche, die wir bekommen.
  • ein bisschen stricken
  • lesen (nicht sehr weihnachtlich, aber ziemlich lustig gerade: Mieses Karma) an den langen Abenden



  • Stück für Stück auf dem Adventweg sein
  • Advent- und Weihnachtslieder mit den Kindern singen
  • Geschenke vorbereiten und verpacken (die Kinder wissen, dass jeder "Christkindl" sein kann und helfen beim Vorbereiten/Basteln/Einpacken von Geschenken)
  • Weihnachtskarten schreiben (in diesem Jahr bei prentu gestaltet)
  • einen Barbarazweig schneiden
  • auf den Nikolausbesuch freuen
  • Luciabrötchen und Kronen basteln
  • den Candle lightning Day bedenken und alle Eltern, die ich in solchem Erleben begleite, in meine Gedanken einschließen
  • dankbar sein für meine Arbeitsstelle. Ich fühle mich so angekommen.



  • Christbaum schmücken. Krippe aufstellen. 
  • Winter- und Weihnachtsbücher mit den Kindern anschauen und lesen.
  • mich auf freie Tage Ende des Jahres freuen. Familien-Weihnachten. 
  • viel essen wahrscheinlich (mit meiner Schwägerins Hilfe in der Küche wird es ein echtes Weihnachtsessen geben, wie es mein Mann aus Kindertagen noch kennt aus seiner Heimat).
  • genießen.

Ich freue mich auf den Dezember. Ich hoffe, es wird ein guter Monat - auch für euch!