Dienstag, 5. Juli 2016

sommergewitter


Dunkle Wolken brauen sich zusammen, die ersten schweren Regentropfen fallen herunter. Es grollt und grummelt hoch oben in den Wolken und hallt wider zwischen den Berghängen. Der Wind peitscht durch das Tal. Schnell versucht man nach Hause zu kommen, hinein ins Trockene. Ein kurzer Moment der Dankbarkeit, dass man gar nicht erst dazu gekommen ist die Fenster zu putzen, denn der Wind fegt den Regen gegen die Hauswand und das Wasser rinnt in kleinen Sturzbächen von den Fensterscheiben. Eine Mischung aus Schauder und Begeisterung bei den Kindern, die die Blitze beobachten, die sich über den Berggipfeln die Hand zu reichen scheinen. Unheimlich so ein Gewitter - und doch gehört es irgendwie zum Sommer hier einfach dazu.

Kommentare:

  1. Liebe Maria,
    ein tolles Foto hast du aufgenommen. Vom Gewitter und auch der gefüllte Mohn im Header.
    (Welch ein Farbkontrast, die beiden Bilder.)
    Die Mischung aus Schauder und Begeisterung deiner Kinder... die habe ich mir erhalten aus meiner eigenen Kinderzeit.
    Kennst du das Gewittergedicht von Josef Guggenmos? Wenn du magst, hier ein Link:
    https://www.heilpaedagogik-info.de/tiergedichte-naturgedichte/1870-das-gewitter.html
    Vielleicht gefällt es deinen 4-en ja auch... Ich habe es als Kind in der Grundschulzeit damals auswendig lernen müssen. - Oder dürfen?!! ;o)
    Abendlicher
    Claudiagruß

    AntwortenLöschen
  2. Ich liebe Gewitter...und ich fürchte Gewitter. Schön hast Du Euer Sommergewitter beschrieben. Einige meiner Kindheitserinnerungen ranken sich um eine alte Nachbarin und ihre Angst vor Gewittern, die mich als Kind sehr erstaunt hat.

    Ich wünsche Dir
    freundliches Wetter
    und ab und an ein reinigendes Gewitter,

    liebe Grüße
    Nula

    AntwortenLöschen