Donnerstag, 6. Oktober 2016

stricken: fäustlinge


Nach der Ringelmütze sind nun auch Fäustlinge für den Jüngsten fertig. Beides wird wohl demnächst gute Dienste leisten. Der kalte Wind, der hier jedes Jahr durchs Tal weht, macht sich schon bemerkbar. Warme Jacken, wollige Mützen, Schals, Handschuhe... sie werden bald aus der alten Holztruhe geholt und in die Schubladen der Kinder gelegt. Ein paar neue Stücke sind dieses Jahr gestrickt. Ich freue mich sehr darüber. Jetzt widme ich mich wieder mehr meinem Großprojekt (dieser Jacke). Im Moment bin ich motiviert für das große Strickprojekt und ich lese wieder mehr. Die kalten, dunklen Abende am Sofa im Schein der Lampe in der Wärme unseres Hauses zu verbringen hat die Lust am Lesen wieder spürbar werden lassen. Und ich wage mich in (für mich) ganz neue Welten. Meine Großmutter und Frauenpower auf Arabisch. Das eine Buch ein Geschenk, das andere eine neugierig machende Entdeckung in einem kleinen Buchladen bei einer Fortbildung. Ganz anders als alles, was ich sonst so lese. Das erste Buch erinnert mich an Die vierzig Tage des Musa Dagh - und doch ist es eine ganz neue Erfahrung. Wertvolle Bücher für mich. Es tut mir gut, dazwischen auch immer mal wieder einfach nur rechte Maschen zu stricken. Da kann man nicht viel falsch machen. Und ich kann dabei wunderbar nachdenken. Über das Gelesene. Über so manch anderes. Einfach, was mir in den Sinn kommt.
 
 Dass Lesen und Stricken gut zusammen passen, findet man auch hier bei yarn along.

1 Kommentar:

  1. Ja, schöne warme Kinderhände sind wertvoll und ein wichtiger Wohlfühlfaktor für die Kleinen. Bei mir reicht es nur zum Sockenstricken. Mützen, Schals, Handschuhe oder Pullover aus Eigenproduktion sind bei uns leider inzwischen nicht mehr gefragt. Früher war alles anders.
    Gruß Papierfrau

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